3 Essentielle Voraussetzungen zum erfolgreichen lernen

Lies dir diese Hinweise durch, setzte sie um und du wirst schnell spüren, dass du viel leichter ins Lernen kommst ...

KENNST DU DAS?

Falls du dich gerade auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vorbereitest, wirst du mit einer Menge wahrscheinlich neuartigen Lernstoff konfrontiert.

Du möchtest den Lernstoff gerne verstehen, dein Wissen vergrößern und  ihn dir vor allem aber merken und wieder abrufen können.

Eventuell gelingt dies nicht immer so, wie du es dir wünscht. Deine Nerven liegen blank, du stehst unter Zeitdruck und es passiert Folgendes:

Du verlierst die Lust, die Motivation. Du packst alles bei Seite und der innere Schweinehund wieder anzufangen wird immer größer.  

 

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn es um das Lernen geht, gilt es einige wichtige Hinweise zu beachten.

 

Dazu möchte dir ein Beispiel aus der Universität erzählen:

Viele Studenten betreiben das sogenannte “Bulimielernen“. Du kannst dir vielleicht vorstellen, was das ist. Sie nennen es so, weil sie innerhalb kürzester Zeit sehr viel an Informationen in sich hineinstopfen, um es einen oder zwei Tage später, während der Prüfung, auf dem Papier wiederzugeben und es anschließend zu vergessen.

 

Was sind die Folge vom “Bulimielernen”?

Hier das Problem:
Das Gehirn kann solche schnell und ohne Zusammenhang aufgenommen Informationen maximal im Kurzzeit- oder Arbeitsgedächtnis abspeichern. Sie werden nach kurzer Zeit wieder völlig verloren sein. Es ist, als hätten die Studenten dies nie gelernt. Für manche Informationen können die Studenten so verfahren, weil sie sie wirklich nie wieder gebrauchen können.

Bei der Prüfungsvorbereitung zum/ zur HeilpraktikerIn für Psychotherapie ist diese Art des Lernen nicht zu empfehlen. Davon abgesehen, dass die Informationen während der mündlichen Prüfung verknüpft werden müssen, stehen später echte Patienten mit echten Problemen vor euch. Wir sind es ihnen schuldig, ihre Störungen richtig zu erkennen, um ihnen adäquat helfen zu können. Daher ist es für HeilpraktikerInnen für Psychotherapie unbedingt notwendig, das Wissen IMMER zu behalten und verknüpft abrufen zu können. Daher nützt Bulimielernen nichts.

 

Hier ist die Lösung…

3 Essentielle Voraussetzungen, um erfolgreich und nachhaltig lernen zu können.

entspanntes lernen Heilpraktiker psychotherapie

1. Entspannte Atmosphäre​

Wir nehmen unsere Umwelt über unsere 5 Sinne wahr und JEDER Eindruck von außen wird vom Gehirn wahrgenommen, verarbeitet und bewertet.

Wird auch nur eine Wahrnehmung als unangenehm wahrgenommen, so löst das in unserem Gehirn eine sogenannte Distress-Reaktion aus.

Diese führt dazu, dass z.B. vegetative Mechanismen im Körper aktiviert werden: Blutdruck steigt, Herz schlägt schneller, die Konzentration wird schlechter.

Das hat ganz evolutionäre Gründe: Stress als Gegenstück zur Entspannung wird vom Gehirn als Gefahr interpretiert, die es gilt auszuweichen oder sich für einen Kampf bereit zu machen. Umgangssprachlich: Für das Denken bleibt dann keine Energie.

So geht´s besser: Richte dir deinen Arbeitsplatz so ein, das du dich wohlfühlst. Vielleicht schönes Licht, passende Bilder, ein Getränk, frische Lust und RUHE. Es bringt so gut wie gar nichts, wenn du nebenbei auf den Fernseher schaust, bei deinen Lieblingsliedern mitsingst  oder deine Kinder beaufsichtigst. Nimm dir Zeit, nur für dich und du wirst viel weniger Zeit brauchen, um effektiv voranzukommen, wie du glaubst.

2. Positiv Denken

Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch wir vergessen sie immer wieder. Der neurobiologische Hintergrund ist folgender:

Wenn wir negative Gedanken haben, keine Lust zum Lernen und uns förmlich “zwingen”, so ist das für das Gehirn Stress. Stress bewirkt, dass bestimmte Rezeptoren an den Nervenzellen blockiert werden und Informationen (der Lernstoff) nicht weiterverarbeitet und abgespeichert werden können. Die Folge? Wir speichern die Informationen nicht ab und vergessen einen Großteil wieder.

So geht´s besser: Wenn beim nächsten Mal diese Unlust kommt und unangenehme Gedanken, richte dein inneres Auge auf eine schöne Vision: Vielleicht kannst du dir vorstellen, dass du so ein Langzeitgedächtnis hast, wie ein Elefant und nur gerade ein Päuschen machst 🙂

Wie du die Prüfung bestehst. Wie du dich freust. Wie du Patienten in deiner Praxis begrüßt. Verweile einen Moment in deinen Visionen und genieße sie: Wohlgefühl genießen, entspannen, einschlummern.

3. Teilziele stecken

Schon uralte Erkenntnisse der Lernpsychologie zeigen auf, dass Lernen am Erfolg am besten funktioniert.

Stecke dir erreichbare Teilziele und belobige dich selber, wenn du sie erreicht hast.
z.B. Kannst du planen, dass du bis Mittwoch alle Fachworte zur ICD 10 F3 auf Karteikarten geschrieben hast und wenn du das gemacht hast, belohnst du dich mit einem leckeren Latte Macchiato und einer halben Stunde mit deiner Lieblingsmusik.

Schritt für Schritt schreitest du voran. Nimm dir immer so viel vor, wie du auch erreichen kannst. Alles andere frustriert nur. Sei aber dann so konsequent, dass du diese Aufgabe auch wirklich machst und wenn dir etwas dazwischen kommt, dann machst du sie halt abends und geht’s später schlafen. ABER: Aufschieberitis gibt es nicht.

Wie auch immer – wir beide wissen, dass es mit dem Lesen eines einfachen Artikels über das Lernen nicht getan ist.

Es ist gut und wichtig, dass du die Hintergründe für eventuell langsam voranschreitende Erfolge kennst, aber nun musst du sie in dein Lernverhalten integrieren und umsetzen.

Wenn du SOFORT Ergebnisse haben willst, dann habe ich einen Vorschlag für dich:

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Ich freue mich darauf, dich schon bald persönlich beraten zu dürfen!

 

Dr. rer. nat. M. Dittmer

Expertin für erfolgreiches Lernen und Prüfungsvorbereitung